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Montageanleitung für Gewebekompensatoren

  • Den Kompensator auf richtigen ordnungsgemäßen Sitz prüfen. Die Maße kontrolieren und auf die Vorspannung achten. Das gleiche gilt für einen evtl. Lateralversatz.
  • Die Gegenflansche und Flacheisen mit dem Kompensator verschrauben. Den Bereich der Stoßstelle noch freilassen. Aufpassen, daß auf den Stellen, wo die Befestigungsleisten geteilt sind, dünne Unterlegbleche verwendet werden.
  • Das Schließen des Kompensators erfolgt durch unseren Fachmonteur.
  • Das Verschrauben zu Ende führen und dabei auf ein gleichmäßiges Anziehen achten. Nach dem Probebetrieb alle Schrauben noch mal anziehen.

Montageanleitung der Befestigungselemente

Bei der Montage der Befestigungselemente folgende Hinweiße beachten:

  • Die Kanal- und Hinterlegflansche sollen sauber ohne scharfe Kanten und ohne Unebenheiten sein.
  • Das Innenschutzrohr / Leitblech in Medium-Strömungsrichtung einbauen (Bild 2). Eine Ausnahme ist möglich, wenn das Medium von unten nach oben strömt.
  • Bei der Strömung des Mediums von unten nach oben ist es zweckmäßig das Leitblech entgegen der Strömungsrichtung anzuordnen (Bild 3).  In diesen Fällen sollte ein Prallblech kurz vor dem offenen Leitblechende angeordnet werden, um ein Anfüllen des Zwischenraumes zwischen Kompensator und Leitblech mit z.B. Staub oder Kondensat zu vermeiden. (Bild 3)
  • Eine Torsionsbelastung des Kompensators, d. h. das Verdrehen der Kanalflansche, ist unzulässig.
  • Wenn zusammen mit dem Gewebekompensator auch ein Leitblech mit Flansch eingesetzt wird, ist es notwendig eine der Medium-Temperatur entsprechende Dichtung zwischen Kanal- und Leitblech- flansch zu verwenden. Die Dichtung soll als ununterbrochenes Band innerhalb vom Lochkreis des Kanalflansches angebracht werden (Bild 4). Das PTFE-Dichtband und/oder die Glasschnur darf man sofort festziehen. Bei einer Dichtung aus Silikon-Kleber ist es notwendig ca. 10 Minuten zu warten. Erst dann können die Flansche verschraubt werden.
  • Die Verschraubung von Hinterlegflanschen bzw. von den Befestigungsleisten sind mit dem Drehmoment gemäß unterstehender Tabelle anzuziehen. Dadurch wird die vorgeschriebene Flächenpressung erreicht.
  • Das Verbindungsmaterial soll entsprechende U-Scheiben und Federringe enthalten.
  • Die Schrauben sind immer mit dem Kopf zum Gewebekompensator einzusetzen, um  Balg-beschädigungen auszuschließen (Bild 5). Bei der Montage des Kompensators mit Welle (Typ B) ist es sinnvoll Senkkopfschrauben anzusetzen (Bild 6).
  • Der Gewebekompensator darf nicht einisoliert werden (Bild 7, 8). Wenn eine Außenisolierung der Rohrleitung notwendig ist, besprechen Sie das Vorgehen mit KDMM. Die Isolierung der Rohrleitung darf den Gewebekompensator nicht berühren und sollte vom Kompensatorflansch min. 80 mm entfernt sein.

Achtung

Die Gewebekompensatoren sind rauchgasdicht nach RAL-GZ 719 Punkt 2.2.6. Das bedeutet, daß sich bei der Prüfung des Kompensators auf Dichtheit mittels schaumbildender Flüssigkeit im Balgbereich keine Blasen zeigen dürfen. Das Auftreten begrenzter Anzahl von Schaumblasen im Einspannbereich des Balges ist gestattet.